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am 29. August, dem Internationalen Tag gegen Atomtests, gedenken wir den vielen Menschen, deren Leben, Gesundheit und Zukunft durch Atomwaffen zerstört wurden. Seit 1945 haben Atomwaffenstaaten über 2.000 Atomwaffentests durchgeführt. Die Folgen sind bis heute sichtbar: Menschen wurden aus ihrer Heimat vertrieben. Viele leiden an Krebs und anderen Krankheiten oder haben Fehlbildungen. Ganze Landstriche – etwa in Kasachstan, auf den Marshallinseln, in Algerien oder Australien – sind bis heute unbewohnbar.
Diese Verbrechen gegen Mensch und Umwelt dürfen nicht vergessen werden. Gerade jetzt, wo Atomwaffen in politischen Debatten wieder als „nötiges Abschreckungsmittel“ dargestellt werden, müssen wir den Stimmen der Überlebenden Gehör verschaffen. Sie zeigen uns, was Atomwaffen in der Realität bedeuten: Leid, Tod und Zerstörung.
Wir erinnern an die vielen Menschen, deren Leben, Träume oder Gesundheit durch Atomwaffen zerstört wurden. |